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Immer mehr Hauseigentümer interessieren sich für ein Solarkraftwerk auf dem hauseigenen Dach, und das aus guten Gründen. Solarstrom ist eine moderne Form der Stromgewinnung: regenerativ und wirtschaftlich sowie umweltgerecht und sauber (keine Abgase, kein CO²-Ausstoß, keine anderen schädlichen Belastungen).
Die mittels Sonnenenergie betriebene Stromerzeugung wird staatlich gefördert und bringt zusätzlich Geld. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) fördert das Bauen von Photovoltaikanlagen und sichert den Betreibern eine von der Einspeiseleistung abhängige Refinanzierungs-Quelle über einen Zeitraum von 20 Jahren (zzgl. des Jahres der Inbetriebnahme) zu. Für 2010 sind folgende Vergütungssätze im EEG festgelegt: Freifläche: 28,43 Cent/kWh 0 - 30 kW: 39,15 Cent/kWh 30 - 100 kW: 37,23 Cent/kWh 100 - 1 MW: 35,23 Cent/kWh > 1 MW: 29,37 Cent/kWh Eigenverbrauch (Anlagen bis 30 kW) *: 20,88 Cent/kWh Eigenverbrauch (Anlagen bis 100 kW) *: 19,27 Cent/kWh
Für 2010 sind folgende Vergütungssätze im EEG festgelegt:
* Inbetriebnahme ab 1.7.2010 ab 30% Anteil des Eigenverbrauchs am jährlich erzeugten Solarstrom
Photovoltaik (PV) ist übrigens nicht nur für Neubauten interessant, sondern kann auch problemlos nachgerüstet werden.
Experten raten, auf jeden Fall darauf zu achten, eine qualitativ hochwertige Anlage einzusetzen und diese fachgerecht installieren zu lassen. Nur so haben Sie lange Freude an sauberem Strom vom eigenen Dach.
Technik Bei der Nutzung der Sonnenenergie mittels Photovoltaik wird die Sonneneinstrahlung über die Solarzellen der Solarmodule direkt in elektrischen Strom umgewandelt.
Der auf diese Weise gewonnene Gleichstrom wird über einen so genannten Wechselrichter in Wechselstrom transformiert.
Der im eigenen Netz nicht genutzte Strom wird bei einer netzgekoppelten Solaranlage über einen Zähler in das öffentliche Stromnetz eingespeist und zu einem gesetzlich festgelegten Preis vergütet.
Während es früher durch die höheren Entgeltsätze rentabler war, den mit Photovoltaik erzeugten Strom nicht selbst zu nutzen und diesen stattdessen zu 100% ins öffentliche Netz einzuspeisen, kann sich heute der Eigenverbrauch, je nachdem, was Ihr lokaler Energieversorger für die kWh verlangt, durchaus lohnen.
Steuerrecht bei Photovoltaik-Einspeisung Sollten auch Sie sich für eine netzgekoppelte Photovoltaik-Anlage interessieren, so bedenken Sie bitte, dass durch die Installation einer solchen Anlage grundsätzlich eine unternehmerische Tätigkeit vorliegt, da Sie den erzeugten Strom an den jeweiligen Netzbetreiber verkaufen. Die Aufnahme des Betriebs einer Photovoltaik-Anlage kann sich daher auf Ihre Einkommenssteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer auswirken. Konsultieren Sie in diesen Fragen Ihren Steuerberater.
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